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Wenn das Spiegelbild zur Qual wird

Ein Ratgeber zur Körperdysmorphen Störung
Von Ritter, ViktoriaStangier, Ulrich
  • 2010
  • 65 Seiten
  • 21 cm
  • Kartoniert/Broschiert
  • Titel-Nr.: 9783801721817
  • Hogrefe
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
9,95 EUR

Der Ratgeber vermittelt Menschen, die unter einer Körperdysmorphen Störung leiden, neue Perspektiven für den Umgang mit der Erkrankung und informiert über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Jeder ist irgendwann einmal unzufrieden mit einem Aspekt seiner äußeren Erscheinung. Wenn die Sorge und die Beschäftigung mit einem Makel das gesamte Leben bestimmen und das eigene Spiegelbild unerträglich wird, kann es sich um eine Körperdysmorphe Störung handeln.

Menschen mit einer Körperdysmorphen Störung fühlen sich hässlich, unattraktiv und entstellt. Sie leiden unter ihrem Aussehen, verbergen und kontrollieren den vermeintlichen Makel und ziehen sich aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Leben sowie den sozialen Beziehungen immer mehr zurück.

Der Ratgeber wendet sich an Menschen, die an einer Körperdysmorphen Störung leiden. Er informiert über das Krankheitsbild, die Ursachen der Störung sowie über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Beschreibung des Vorgehens in der Kognitiven Verhaltens - therapie. Der Ratgeber stellt erste Selbsthilfemöglichkeiten vor und hilft Betroffenen, die Körperdysmorphe Störung besser zu verstehen und neue Perspektiven für den Umgang mit der Erkrankung zu entdecken. Angehörige finden zahlreiche Hinweise, wie sie Betroffenen bei der Bewältigung ihrer Sorgen hilfreich zur Seite stehen können.

Dipl.-Psych. Dr. Ulrich Stangier, PD im Institut für Psychologie, J.W. Goethe-Universität Frankfurt.

Rezension aus Psychologie Heute

Schönheitsqualen
Was tun, wenn die Sorge um einen körperlichen Makel den Alltag beherrscht?

Sie stehen stundenlang vor dem Spiegel, mustern ihre Haut, decken Pigmentflecken ab, trauen sich nicht vor die Türe, weil die Haare zu dünn sind. Sie schämen sich für ihren kleinen Penis oder
die kleinen Brüste, gehen nicht ins Schwimmbad, halten sich für entstellt und denken, sie könnten nie glücklich werden. Wenn die Sorge um einen körperlichen Makel, den andere Menschen
meist nicht einmal bemerken, den Alltag bestimmt und die Stimmung beherrscht, sprechen Psychotherapeuten von einer körperdysmorphen Störung. Viktoria Ritter und Ulrich Stangier zählen
in ihrem Ratgeber die Symptome dieser Störung auf und nennen Kriterien, an denen man prüfen kann, ob man selbst darunter leidet.
Zu den Symptomen zählt, dass die Betreffenden ständig ihr Aussehen kontrollieren. Sie vermeiden soziale Situationen, streben vielfach kosmetisch-chirurgische Behandlungen an oder nehmen
unnötige Medikamente, etwa Mittel gegen Haarausfall, ohne Haarausfall zu haben. Sie denken, abstoßend auszusehen, angestarrt zu werden, von anderen Menschen nicht die Wahrheit über ihr
Aussehen gesagt zu bekommen. Sie schämen sich, ekeln sich vor ihrem eigenen Körper und sind als Folge davon häufig depressiv und selbstmordgefährdet. Die Gründe liegen nicht in dem angeblichen Makel selbst. Denn vier von fünf Patienten, die sich kosmetisch operieren lassen, fühlen sich nachher genauso schlecht wie vorher.
Worin die Ursachen liegen, können auch die Autoren nicht sagen. Sie zählen Schönheitsideale, verletzende Hänseleien in der Jugend oder ein Gefühl der Selbstunsicherheit als Risikofaktoren auf.
Und wenn sie als „aufrechterhaltende Faktoren“ der Erkrankung fehlerhafte Wahrnehmungen, Fixierungen auf Details oder eine negative Selbstbewertung nennen, dann sind das die Symptome
selbst. Oder wenn sie sagen, die fehlerhafte Wahrnehmung beruhe auf verzerrten Gedanken, erklärt das nichts, weil beides im Grunde dasselbe ist. Wer die Gründe für die Krankheit verstehen will,
wird in diesem Buch nicht fündig. Die Erklärungen drehen sich im Kreis wie das Denken der Patienten selbst.
Auch die Therapie bleibt ganz pragmatisch. Empfohlen wird das Standardrepertoire kognitiver Verhaltenstherapie. Dieses Vorgehen hat sich Studien zufolge weit mehr bewährt als die Einnahme von Medikamenten.
Obwohl es in dem Buch um eine massive Ablehnung des Körpers geht, kommt ein Thema nicht vor: Welche Gefühlserfahrungen wohl mit dieser Ablehnung verbunden sind. Dass Menschen, die eine plastische Chirurgie durchführen lassen, in ihrer Geschichte gehäuft Traumatisierungen erlebt haben, wird nicht einmal erwähnt. Hier beginnen die psychologischen Fragen, die man in diesem Ratgeber vermisst.

Rezensent: Ulfried Geuter, Psychologie Heute

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