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Vergiss Alzheimer!

Die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist
Von Stolze, Cornelia
  • 2011
  • 245 Seiten
  • 22 cm
  • Gebunden
  • Titel-Nr.: 9783462043396
  • Kiepenheuer & Witsch
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
18,99 EUR
Cover

Alzheimer - die erfundene Krankheit

Alzheimer ist keine Krankheit. Sie ist ein Phantom. Ein gezielt geschaffenes Konstrukt, mit dem sich Ängste schüren, Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren beschleunigen, Gesunde zu Kranken erklären und riesige Märkte für Medikamente schaffen lassen. Ärzte, Wissenschaftler und Pharmafirmen verheißen epochale Schritte in der Erforschung des grausamen Leidens, sie versprechen endlich Gewissheit bei der Diagnose und neue therapeutische Strategien gegen den Gedächtnisverfall. Doch hinter all den Verheißungen steckt ein fundamentaler Schwindel.

Dieses Buch enthüllt, wie aus einem rätselhaften Sonderfall eine neue Volkskrankheit wurde. Es zeigt auf, warum bis heute niemand eine präzise Diagnose stellen - und deshalb auch niemand zielgerichtete Tests oder Therapien entwickeln kann. Die Angst vor dem Vergessen trifft den Nerv alternder Gesellschaften: Millionen Menschen schlucken Mittel, die den Verfall des Hirns bremsen sollen. Nie wurde bewiesen, dass sie etwas nützen. Denn viele klassische Alzheimer-Symptome sind in Wahrheit die Folge von Fehlernährung oder Depressionen, von Durchblutungsstörungen oder anderen Leiden - oder aber Nebenwirkungen jenes Medikamentencocktails, den viele Hochbetagte täglich schlucken. Alzheimer ist in den meisten Fällen kein unausweichliches Schicksal. Ob und wann ein Mensch daran erkrankt, ist auch und vor allem eine Frage der Bildung - und des Lebensstils.

 

Cornelia Stolze, geboren 1966, Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin, lebt in Hamburg. Seit Mitte 1990 schreibt sie als freie Autorin und Redakteurin über Medizin und Psychologie sowie über die Tricks, mit denen sich Forscher, Ärzte und Pharma -firmen in unserem Gesundheitssystem selbst bedienen. Sie arbeitet u.a. für Die Zeit, den Stern, die Süddeutsche Zeitung, GEO, Spiegel Online und die Financial Times Deutschland. Nach Abschluss ihres Studiums war sie Pressereferentin am Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch sowie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Für verschiedene Forschungsinstitute konzipiert und realisiert sie populärwissenschaftliche Broschüren sowie Websites, u.a. zu den Themen Hirnforschung und Neurowissenschaften sowie Stammzellenforschung und Systembiologie.

Rezension aus Psychologie Heute

Alzheimer - eine „lohnende“ Diagnose?
Die neue „Volkskrankheit“ Alzheimer ist eine „Erfindung“ zugunsten der Pharmaindustrie, ist Cornelia Stolze überzeugt

Das Wichtige verrät schon der Untertitel: „eine Krankheit, die keine ist“. Cornelia Stolze breitet jedoch keine persönliche Meinung aus, sondern weist bis ins Detail nach, mit welchen Aussagen über
Morbus Alzheimer Ärzte und Forscher danebenliegen oder gezielt zweifelhafte bis falsche Informationen in die Welt setzen. Das haben andere vor ihr auch schon versucht. Das Verdienst der Biologin ist, dass sie die wissenschaftliche Literatur umfassend gesichtet und die Autoren etlicher Studien persönlich getroffen oder telefonisch befragt hat.
Worum es ihr geht, zeigt sie gleich im ersten Kapitel: „Das Geschäft mit der Angst vor dem Vergessen“. Stück für Stück zerpflückt sie die Argumente derer, die allen zu helfen versprechen, die unter Demenzsymptomen leiden oder in deren Umgebung jemand solche zeigt: „Der ‚Morbus Alzheimer‘ ist ein Konstrukt. Ein nützliches Etikett, mit dem sich wirkungsvoll Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren beschleunigen, Gesunde zu Kranken erklären und riesige Märkte für Medikamente und diagnostische
Verfahren schaffen lassen.“
Denn Demenzen werden immer häufiger. Es ist mittlerweile unmöglich, dem Szenario einer ständig älter werdenden, allmählich auch geistig abbauenden Bevölkerung zu entgehen. Die Ängste derer, die fürchten, auch sie könnte es treffen, nimmt Stolze ernst. Nur dass es sich bei ihren Problemen um dasselbe Phänomen handelt, das vor gut hundert Jahren Alois Alzheimer entdeckt hat und das sich in den letzten Jahren epidemieartig auszubreiten scheint, stellt die Biologin infrage: Denn Demenzsymptome wie nachlassende Gedächtnisleistung und Veränderung der Persönlichkeit müssen nichts mit irgendwelchen Proteinablagerungen im Gehirn zu tun haben, sondern können viele Ursachen haben. Stolze führt sie auf: Depressionen, Neben- oder Langzeitwirkung von Medikamenten und Alkohol, Mangelernährung, Dehydrierung, Infektionen und Durchblutungsstörungen des Gehirns
und anderes mehr. Etliche dieser Ursachen sind behebbar, werden aber (aufgrund der Irreführung und Angstmacherei) als Alzheimer verkannt. Manch einem Betroffenen, so zeigt sich, würde allein schon das Absetzen bestimmter Medikamente helfen. Denn zahlreiche Mittel rufen – vor allem bei älteren Menschen – genau jene Symptome hervor, die als typisch für Alzheimer gelten.
Stolze zitiert den amerikanischen Neurologen Peter Whitehouse – Autor von »Mythos Alzheimer« – und klärt über die einzig sichere Methode auf, das nachzuweisen, was Alzheimer bei seiner berühmten
Patientin Auguste D. an Strukturveränderungen im Gehirn diagnostiziert hat: die mikroskopische Untersuchung von Hirngewebe nach dem Tod.
Wieso aber haben Ärzte und Forscher dann einen solchen Zulauf, wenn sie behaupten, was sie nicht beweisen können? Die Autorin seziert genüsslich die Werbestrategien, mit denen mehr an ihrem
Profit als am Wohlergehen ihrer Patienten interessierte Ärzte und Forscher Symptome falsch erklären und Versprechen auf Heilung machen, die sie nicht halten können. Noch nicht einmal den Anspruch, den Verfall zu verzögern und Leiden mindern zu können, lässt Stolze unwidersprochen stehen. Und sie nennt Namen: von berühmten Patienten bis zu den Geschäftemachern. Sie nimmt deren Werbung unter die Lupe und zitiert aus persönlichen Gesprächen und Telefonaten. Zu hoffen ist, dass sie die gut dokumentiert hat.
Ihr direkter Angriff gegen Forscher und Ärzte, die man nach der Lektüre ihres Buches nur als Scharlatane bezeichnen kann, könnte Gegenwehr auslösen, bis hin zu Versuchen, ihr den Mund zu verbieten. Es geht um Geld, sehr viel Geld. Allein der Umsatz mit Arzneien, deren positive Wirkung nicht
nachgewiesen und deren Langzeitfolgen nicht hinreichend untersucht sind, geht weltweit in die Milliarden. Der Umbau der medizinischen Versorgungsstruktur hin zu profitorientierten  Gesundheitsunternehmen macht es möglich, etwas anzubieten, was – nach Stolzes Argumentation
– niemand braucht und was eher schadet als nützt.

Rezensent: Burkhard Plemper, Psychologie Heute

Passend dazu:

Wie ausgewechselt

Rudi Assauer, Ex-Schalke-Manager, ist krank. Alzheimer. Sein Gedächtnis lässt langsam nach, die Erinnerungen verblassen und kehren nur noch in lichten Momenten zurück. Der Sportjournalist Patrick Strasser hat Rudi Assauer mehrere Monate lang begleitet.

19,99 EUR

Von diesem Autor haben wir noch folgendes im Programm:

Weitere Titel aus » Demenz:

Geiger, Arno : Der alte König in seinem Exil

»Arno Geiger hat das wertvollste Buch des Frühjahrs über seinen dementen Vater geschrieben.« Felicitas von Lovenberg, FAZ

Arno Geigers Vater hat Alzheimer. Eine berührende Geschichte von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

20,00 EUR
Staack, Swen ;  Frohn, Birgit : Demenz: Leben mit dem Vergessen

Swen Staack, der für sein Engagement für Demenzkranke 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, macht Mut, das Schicksal Demenz zu akzeptieren, dabei jedoch nicht zu resignieren: Schritt für Schritt wird vorgestellt, was von der Diagnose über die tägliche Betreuungin der Häuslichkeit bis hin zum Aufenthalt im Heim zu beachten und zu tun ist.

14,95 EUR
Gronemeyer, Reimer : Das 4. Lebensalter

Reimer Gronemeyer fordert eine Strategie gegen die sozialen Folgen von Demenz.

19,99 EUR
Maier, Wolfgang ;  Schulz, Jörg B. ;  Weggen, Sascha : Alzheimer & Demenzen verstehen

Dieses Basiswissen bietet fundierte und kompetente Informationen zu allen Fragen rund um Alzheimer und Demenz. Es erklärt leicht verständlich alle Symptome, Untersuchungen und Therapiemöglichkeiten. Für den täglichen Umgang mit Alzheimer-Erkrankten bietet es Antworten auf drängende Fragen, eine Fülle von praktischen Ratschlägen und konkreten Hilfen.

17,99 EUR

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