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Der Geruch der Welt

  • Erscheinungsdatum: ..2016
  • 2016. 80 Seiten 18 cm
  • Gebunden
  • Mit Lesebändchen
  • Titel-Nr.: 9783903005167
  • Edition Atelier
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
14,60 EUR

Der Autor und Duftdesigner Paul Divjak ruft mit seinem Essay Der Geruch der Welt zu einem neuen olfaktorischen Bewusstsein auf. Er trägt Erkenntnisse und Zitate aus jahrhundertelanger Geruchsbetrachtung zusammen und schenkt uns ein raffiniertes literarisches Plädoyer zum verfeinerten Gebrauch unserer Nase.

Unser Geruchsvermögen ist der geheimnisvollste aller Sinne. Es erinnert uns unvermittelt an längst Vergessenes und ist sogar imstande, unsere Stimmung zu lenken, von jäher Abscheu zu sinnlicher Verzauberung. Und doch nehmen wir die vielen Gerüche unseres Alltags meist nur unterbewusst wahr, ohne sie benennen zu können. Der Autor und Duftdesigner Paul Divjak ruft mit seinem Essay Der Geruch der Welt zu einem neuen olfaktorischen Bewusstsein auf. Er trägt Erkenntnisse und Zitate aus jahrhundertelanger Geruchsbetrachtung zusammen und schenkt uns ein raffiniertes literarisches Plädoyer zum verfeinerten Gebrauch unserer Nase.

Autorenportrait:
Paul Divjak, geb. 1970, studierte Theater-, Film und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Er arbeitet und veröffentlicht als Autor, Fotograf, Filmemacher und Musiker. Er lebt und arbeitet in Wien.

Rezension:
Mit einer an Wittgenstein erinnernden Strenge, gebrochen durch popkulturelle Zitate, beschäftigt sich Divjak mit dem 'Geruch der Welt'. (Reiner Rosenberg, Ö1)

Rezension aus Psychologie Heute

Alles riecht
Paul Divjak hat ein unkonventionelles Plädoyer für die Verfeinerung des Geruchssinnes geschrieben

„Ich kann diese Person nicht riechen!“ Was wir so flapsig dahersagen, wenn uns jemand unsympathisch ist, hat eine tiefere Bedeutung, als uns klar ist. Der Geruchssinn gilt als der älteste der menschlichen Sinne und war in den Anfangszeiten der Menschheit überlebensnotwendig, trotzdem blieb er der geheimnisvollste und am wenigstens erforschte. Gerüche dringen ungefiltert über das limbische System in jene Gehirnregion ein, in der Gefühle verarbeitet werden. Und so löst der Duft vieler Dinge, etwa von gebackenem Brot, heißer Schokolade, frisch gemahlenem Kaffee oder dem Parfüm der Mutter, eine Flut von Erinnerungsbildern und Gefühlen aus, je nachdem, welche Erfahrungen damit verbunden sind.

Heute können wir mit dem Nervus olfactorius, dem Riechnerv, etwa 10 000 Gerüche unterscheiden – ein Parfümeur hat die vielen Sinneszellen seiner Nase trainiert und bringt es angeblich auf 30 000 –, aber können wir sie auch alle benennen? Und wie wirken sich die nicht bewusst wahrnehmbaren Nuancen auf die Emotionen aus? Tatsächlich sind wir von einer Trillion Gerüchen umgeben, denn alles in unserer Umwelt riecht. Und alles Riechende zusammengenommen ergibt den Geruch der Welt. So nennt Autor und Duftpoet Paul Divjak sein Plädoyer für den verfeinerten Gebrauch der Nase. Sein kleines Büchlein mit einer ungewöhnlichen Struktur löst beim Lesen tatsächlich Erinnerungen an Gerüche aus. Der Autor, der als Künstler Museen in mittelalterliche Kloaken, Plätze in einen duftenden Tannenwald und Galerien in Orangenhaine verwandelt, unterbricht seine Thesen und die Überlegungen und Ideen von Philosophen und Kulturtheoretikern, Schriftstellern und Sängern mit Aufzählungen von geruchsintensiven Dingen.

Diese sprachliche Intervention evoziert beim Lesen tatsächlich ein bewussteres Einatmen der Umwelt und macht neugierig, sich mit unserem vergessenen Sinn genauer auseinanderzusetzen. Das Buch lässt sich schwerlich in einem Zug durchlesen, es verlangt vom Leser, sich auf eine wilde Reise durch Sinnlichkeit und theoretisch-analytische und (natur)wissenschaftliche Gedankensplitter zu begeben. Divjak weist darauf hin, dass es keine „wahren“ Gerüche gibt, sondern dass auch sie einer gesellschaftlichen (kulturellen) Nomenklatur unterliegen, die bestimmt, was stinkt und was duftet. Jeder Geruch ist Teil der Gesamtheit aller Gerüche der Welt und existiert auch in der Sprachlosigkeit. Doch ist die Rolle der Sprache untrennbar mit der Sinneswahrnehmung verbunden. Der Mensch versucht, Gerüche in Sprachbilder zu übersetzen – mit dem Wunsch nach einer Ordnung der Dinge und auch, um die Sinnesempfindung spürbar und denkbar zu machen. So fordert uns der Autor zu einer neuen Ausrichtung der Sinne auf, zu „einer sensitiven Öffnung der Wahrnehmung und der Sprache“, denn: „Jedes Atmen ist mögliches Riechen, alles Riechen ist mögliches Erkennen. Erkennen ermöglicht das Benennen.“

- Von Sibylle Fritsch

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