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Die erste Bindung

Wie Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen
Von Strüber, NicoleRoth, Gerhard
  • Mitarbeit: Roth, Gerhard
  • Erscheinungsdatum: ..2016
  • 2016. 346 Seiten 212 mm
  • Gebunden
  • Titel-Nr.: 9783608980585
  • Klett-Cotta
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
22,95 EUR

Neurobiologische Fakten verständlich erklärt Im menschlichen Gehirn finden während der ersten drei Lebensjahre entscheidende Reifungsprozesse statt. Nicht nur die Gene, sondern auch die vorgeburtliche und frühkindliche Erfahrung eines Menschen spielen eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der Persönlichkeit. Auf neurobiologischer und psychologischer Grundlage erläutert Nicole Strüber, wieso Bindung für die kindliche Entwicklung so wichtig ist.

Im menschlichen Gehirn finden während der ersten drei Lebensjahre entscheidende Reifungsprozesse statt. Nicht nur die Gene, sondern auch die vorgeburtliche und frühkindliche Erfahrung eines Menschen spielen eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der Persönlichkeit. Auf neurobiologischer und psychologischer Grundlage erläutert Nicole Strüber, wieso Bindung für die kindliche Entwicklung so wichtig ist. - Dauerstress schadet der Entwicklung des kindlichen Gehirns. Nimmt die Mutter das schreiende Kind in die Arme, wird das Hormon Oxytocin freigesetzt, das den Stress wieder abbaut. - Auch bei werdenden Vätern kommt es zu hormonellen Veränderungen. Sie werden fürsorglicher, aggressives Verhalten und Imponiergehabe nehmen ab. Ärger am Arbeitsplatz oder Rivalität auf dem Sportplatz können diese Entwicklung jedoch verhindern. - Nicht die frühe Krippenbetreuung fördert die soziale Kompetenz kleiner Kinder, sondern sichere Bindungsbeziehungen lassendas soziale Gehirn reifen.

Rezension aus Psychologie Heute

Starke Wurzeln -  Nicole Strüber zeigt, wie wichtig Bindung ist – und wendet sich gegen eine frühe Krippenbetreuung

Im achtzehnten Jahrhundert setzte sich in der westlichen Welt der Gedanke durch, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, sondern eigene Entwicklungs- und Erziehungsbedürfnisse haben. Seitdem zerbrechen sich Eltern den Kopf darüber, wie sie ihre Kinder großziehen sollen. Für die Kinder ging das nicht immer gut aus: Im Spiegel der Zeit wandelte sich das Kind vom defizitären Wesen zum unerbittlichen Tyrannen, hin zum kleinen Freigeist, der sich unbegrenzt entfalten solle. Heute geistern diese Themen noch immer durch Erziehungsratgeber, insgesamt hat sich der Fokus allerdings längst verschoben: Dank der Erkenntnisse der Bindungsforschung steht heute die Bedeutung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind im Vordergrund, davon sind mittlerweile so gut wie alle entwicklungspsychologischen Theorien und pädagogischen Konzepte geprägt.

Die Neurobiologin Nicole Strüber, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen, hat mit ihrem Buch Die erste Bindung einen wertvollen Beitrag zum inzwischen recht mächtigen Stapel der deutschsprachigen Bindungsliteratur geliefert. In ihrem gut lesbaren Buch beschreibt Strüber die entscheidenden Reifungsprozesse, die im kindlichen Gehirn innerhalb der ersten drei Lebensjahre vor sich gehen. Sie erklärt, weshalb nicht nur die Gene, sondern auch die vorgeburtlichen und frühkindlichen Erfahrungen des kleinen Menschen eine bedeutende Rolle für die gesunde Entwicklung seiner Persönlichkeit spielen. Interessant wird das Buch vor allem dort, wo die Autorin ihre fundierten neurowissenschaftlichen Kenntnisse einbringen kann.

Besonders eindrücklich betrachtet Strüber das Wechselspiel zwischen Umwelt und Genen und erläutert, wieso epigenetische Veränderungen – also Veränderungen der Ausprägung eines Gens durch äußere Erfahrungen wie Traumata, die dann möglicherweise an die nächste Generation weitervererbt werden – sinnvolle Mechanismen sind: „Eine Generation kann so Informationen über die wichtige Bedeutung bestimmter Umweltreize an die nächste weitergeben, sodass diese mit ihren Reaktionen optimal vorbereitet ist.“ Eine Weitergabe, die aber dann schädlich sein kann, wenn sich die Umweltbedingungen verändert haben und die Nachkommen quasi falsch eingestellt sind für die Zukunft. Auch mit dem Thema Temperament befasst sich die Neurobiologin ausführlich und räumt auf mit der These, dass jedes Kind durch ein wenig liebevolle Zuwendung gleich gut zu beruhigen sei.

„Manche Kinder haben ein Temperament, das den feinfühligen Umgang mit ihnen und den Aufbau einer sicheren Bindung erschwert“, schreibt Strüber. „Das Zusammenspiel der Stoffe in ihrem Gehirn bewirkt, dass diese Kinder besonders reizbar und leicht überfordert sind und nicht so schnell auf das Angebot von Trost und Nähe reagieren wie andere Kinder.“ Die Gefahr sei dann, dass die Eltern ein geringeres Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickelten und die Bindungsqualität zwischen Eltern und Kind insgesamt abnehme. Mitunter ist das anspruchsvoller Stoff, den Strüber ihren Leserinnen und Lesern serviert, und es ist fraglich, ob die elterliche Zielgruppe nach einem langen und anstrengenden Tag mit dem jungen Nachwuchs noch die Energie dazu hat, sich ausführlich mit Stressachsen, Nervenzellen und Testosteronhaushalten zu befassen.

Aber auch das hat die Autorin in gewisser Weise antizipiert: In ihren Fließtext fügt sie immer wieder Vignetten mit den Überschriften „Aus der Forschung“ oder „Take home“ ein, um ausführlicheres oder kompakteres Lesen zu ermöglichen. Dennoch schont die berufstätige Zwillingsmutter und Hirnforscherin ihre Leser nicht: Entgegen dem Zeitgeist wendet sich Strüber klar gegen die frühe Krippenbetreuung. „Gelingt es der Mutter, feinfühlig auf das Kind einzugehen, dann ist dieses individuelle Miteinander genau das, was sein kleines Gehirn für eine gesunde Entwicklung benötigt“, schreibt sie dezidiert. „Die gegenwärtige fortschreitende gesellschaftliche Abkehr von dem Modell der häuslichen Betreuung beruht nicht auf kindlichen Bedürfnissen.“ Liebe Eltern, das sitzt.

- Von ANNE-EV USTORF

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