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Die verborgene Natur der Liebe

Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden
Von Junker, Thomas
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • 2016. 272 Seiten 217 mm
  • Gebunden
  • Titel-Nr.: 9783406697890
  • Beck
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
19,95 EUR

Es ist riskant zu lieben. Doch Liebe gibt dem Leben Sinn und verspricht einzigartige Momente der Lust. Die Biologie bewahrt uns bei der Suche nach Liebesglück und sexueller Lust vor falschen Ideen über unser Liebesleben. Sie deckt die Weltfremdheit der traditionellen Sexualmoral ebenso auf wie die Lebensfeindlichkeit gerade angesagter gesellschaftspolitischer Vorstellungen. Die verborgene Natur der Liebe erklärt, warum wir Sex haben. Und zwar sehr viel häufiger und sehr viel spielerischer, als es zur Fortpflanzung nötig ist. Sie beschreibt die Vielfalt der Beziehungsformen. Und sie gibt Regeln an für die Suche nach dem richtigen Partner oder der richtigen Partnerin. Die in den Genen gespeicherten evolutionären Erfahrungen verraten uns, welches Verhalten erfolgversprechend ist und welches nicht, warum wir so fühlen, wie wir fühlen. Warum beispielsweise das Leben in einer Zweierbeziehung so erstrebenswert ist, und warum gleichzeitig das Fremdgehen, angefangen mit einem harmlosen Flirt, so unwiderstehlich sein kann. Thomas Junker zeigt, dass das, was wir Liebe nennen, nichts Selbstverständliches ist, sondern dass alles auch ganz anders sein könnte. Sein so unaufgeregtes wie aufregendes Buch gibt einen Eindruck davon, wie sehr wir im Grunde unseres Herzens Naturwesen geblieben sind, denen der kulturelle Zuckerguss von Moral und Erziehung nur wenig anhaben konnte.

Rezension:
Dieses Buch kann helfen, wahres Glück zu finden HÖRZU

Rezension aus Psychologie Heute

Die verborgene Natur der Liebe

Über Liebe und Sexualität ist schon vieles veröffentlicht worden. Darunter viel Falsches und Moralisches, denn auch Biologen sitzen Klischees auf, und auch Evolutionspsychologen sehen manchmal nur das, was sie sehen wollen. Und doch gibt es eine Art biologisches Grundgesetz der menschlichen Leidenschaften, das allerdings nicht einfach zu lesen ist. So gesehen schrieb Thomas Junker, Professor für Biologiegeschichte an der Uni Tübingen, den Kommentar zum Grundgesetz der Liebe. Er erzählt die Geschichte von Sex, Liebe und Lust noch einmal – und es gelingt. Nicht weil er viel Neues zu berichten hätte, es ist eher sein Talent zum Einordnen, Erläutern und Vergleichen, was dieses Buch auszeichnet. Mit leichter Hand führt Junker durch die Irrungen und Wirrungen der Leidenschaften, immer im Abgleich mit den biologischen Fakten und daher auch immer in der Gegenüberstellung mit anderen, vor allem den uns nah verwandten Affen. So kommen Schimpansen auf einige hundert Kopulationen pro Junges, während man sie bei Orang- Utans an einer Hand abzählen kann. Die Gründe für diese Unterschiede liegen im sozialen Beziehungsgefüge. Je nachdem ob die Tiere als Einzelgänger oder im Rudel leben, ist ihre Sexualität verschieden ausgeprägt und hat eine andere Rolle zu erfüllen. Tiere, die nach dem Akt auseinandergehen und sich um nichts weiter scheren, brauchen keine emotionale Nähe. Paare, die ihre Kinder gemeinsam aufziehen, schon. Deshalb ist Paarbindung und alles, was dazu beiträgt, ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis unseres Sexualverhaltens. Lange ging die Evolutionspsychologie davon aus, dass Frauen keuscher und Männer forscher agieren. Junker berichtet mit aller Vorsicht vom allmählichen Umdenken. Kaum ein Aspekt der menschlichen Liebe, den dieser Autor nicht beleuchten würde. Er gräbt auch nach den biologischen Wurzeln von Eifersucht oder fragt, warum Fremdgehen so verführerisch sein kann, obwohl wir doch nach Zweierbeziehungen streben. Deshalb schaut er noch einmal zurück auf die 68er- Bewegung mit ihrem Wunsch nach freier Liebe. Es konnte nicht funktionieren. Man hätte es an den kleinen Hoden erkennen können, meint der Autor, da deren Größe im Verhältnis zum Körpergewicht anzeige, ob Männchen anatomisch eher auf sexuelle Freizügigkeit in Gruppen oder auf Zweierbeziehungen vorbereitet sind. Bei den Bonobos ist das anders. Sie sind, wie Junker lässig schreibt, die „Hippies unter den Primaten“ – mit entsprechender Ausstattung. Der Autor ergänzt diese unterhaltsamen Berichte aus dem Reich der Tiere mit Geschichten aus Kunst, Literatur und Oper. Besonders vergnüglich liest sich die Beschreibung des wenig erfolgversprechenden Vorhabens von Eckhard Henscheids Romanfigur Herr Domingo, der einen „Verein zur Abschaffung der Sexualität wegen unerträglicher Trivialität der dabei anfallenden Vorgänge“ gründen möchte. Ob Herr Domingo, Kirche oder Staat: Naturwissenschaftler Junker lässt keinen Zweifel, dass sich weder ein einzelner noch eine Gruppe auf die Dauer Regeln geben kann, die sich biologisch nicht bewähren.

Ilona Jerger

Von diesem Autor haben wir noch folgendes im Programm:

Junker, Thomas ;  Paul, Sabine : Der Darwin-Code

Wenn Darwin heute lebte - wie würde er die Rätsel lösen, die unser Verhalten aufgibt? Die Autoren, renommierte Evolutionsbiologen, führen uns auf verständliche Weise und alltagsnah die Reichweite der darwinschen Theorie vor Augen: Sie ist der Schlüssel zu den Problemen unserer modernen Kultur. Warum etwa lieben Menschen fette, süße und salzige Speisen, und warum fällt es so schwer, sich zugleich gesund und genussvoll zu ernähren? Steht die moderne sexuelle Selbstbestimmung der Frauen im Gegensatz zur Evolution oder ist sie Teil der biologischen Natur? Warum und in welchen Situationen opfern sich Menschen für eine Gemeinschaft auf, wie das vieldiskutierte Phänomen der Selbstmordattentate im Extrem zeigt? Warum ist die Kunst so wichtig für das Wohlergehen und Überleben der Menschen - wichtiger vielleicht noch als die Religion? Sabine Paul und Thomas Junker zeigen uns die darwinsche Revolution von ihrer brisanten, aber auch menschenfreundlichen und sinnlichen Seite.

Wer hat Angst vor
der Evolution? I. Die Natur der Menschen - eine fremde Welt? 1 Steak und Schokolade

Von Billigbäckern, Großmüttern und Gorillas

Nahrung fürs Gehirn

Janusköpfige Landwirtschaft

Warum wir Hamburger, Schokolade und Pommes lieben

PaläoPower 2 Darwins Carmen und der Kampf um die sexuelle Selbstbestimmung Evolution durch Partnerwahl

Geheime Strategien und extravagante Präsentationen

Stiefkinder und der versteckte Eisprung

Warum Frauen schön sind

Der Freiheitswille und seine Feinde 3 Helden und Terroristen

Die militärische Logik der Selbstmordattentate

Soldaten und Märtyrer

Die evolutionäre Logik der Selbstmordattentate

Indirekte Fortpflanzung bei Menschen?

Pseudofamilien

Paradise now

Ein zwiespältiges Erbe II. Geheimwaffe Kunst 4 Das Erfolgsgeheimnis der modernen Menschen

Vom Überleben der Neandertaler

Vom Aussterben der Neandertaler

Eine weitere verschwundene Großtierart?

Glück oder Können? 5 Wie Wissen zur Macht wird

Die drei Arten des Wissens

Das zweite Vererbungssystem

Gedankenlesen

Die Entdeckung der Unsterblichkeit 6 Die Biologie der Kunst Was ist Kunst?

Die Lust an Risiko und Verschwendung

Sexuelle und kooperative Attraktivität

Phantastische Welten 1: Die Kunst 7 Von der Magie der Höhlen zur Religion

Die Kunst der Eiszeit

Phantastische Welten 2: Die Religion

Die Träume der anderen

Kunst und Religion: Feindliche Schwestern III. Evolutionäre Strategien

Der Sinn des Lebens

Lebensfreude und der Egoismus der Gene

Von Genen und Göttern

Vergessene Wünsche und der freie Wille

Die Macht der Gene und die Zivilisation

Weiterführende Literatur

Bildnachweis

Register

12,95 EUR
Junker, Thomas : Die Evolution der Phantasie

Lange haben Evolutionsbiologen die Grundlage der Kunst im Schönheitssinn des Menschen gesucht. Doch Kunst ist viel mehr - sie hat ganz verschiedene Seiten, über die oft heftig gestritten wird. Es gibt Populär-, Trivial- und Hochkunst, es gibt Malerei, Tanz, Literatur, Film und vieles mehr - all das bezeichnen wir als Kunst. Sie kann uns Vergnügen bereiten, aber auch zum Nachdenken anregen. Wie diese vielen Formen und Aspekte der Kunst in unserer Evolution entstanden sind, untersucht dieses Buch. Es beschreibt, wie sich die Kunst entwickelt hat, warum sie uns begeistert und warum sie ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Natur ist.

24,90 EUR

Weitere Titel aus » Partnerschaft:

Richo, David ;  Schuhmacher, Stephan : Versöhnung mit der Vergangenheit

Der Psychotherapeut David Richo zeigt auf, wie wir die Vergangenheit in unseren gegenwärtigen Beziehungen wiederholen und wie wir uns von destruktiven Mustern befreien können.

12,95 EUR
Nuber, Ursula : Was Paare wissen müssen

Viele Trennungen ließen sich vermeiden, wüssten Paare mehr über die Mysterien und Fallstricke der Zweisamkeit.

8,95 EUR
Stahl, Stefanie : Jein!

Wer das Buch gelesen hat, weiß, wie er Menschen mit Beziehungsängsten erkennt und wie er mit ihnen umgehen kann. Ein Buch für Betroffene und ihre Partner.

14,95 EUR
Largier, Niklaus : Die Kunst des Begehrens

Inszenierte Hölle und künstliche Paradiese Verführung, Begehren, und sinnliche Intensität sind nie unmittelbar zu haben, sondern artifiziell, raffiniert, und kunstvoll inszeniert. In vierzehn Kapiteln entfaltet Niklaus Largier diese These und illustriert sie mit Beispielen aus Kulturgeschichte, Literatur, Kunst und Film. Der Bogen, den er spannt, reicht von der Evokation verführerischer Bilder in mittelalterlichen Heiligenviten bis zu den Filmen von Luis Bu uel und der Literatur von Charles Baudelaire, Joris-Karl Huysmans und Georges Bataille, von den geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola bis zu den pornographischen Phantasien des Marquis de Sade, vom Kunstgenuß frühneuzeitlicher Stilleben bis zum Kult sinnlicher Erfahrung in der postmodernen Küche.

9,95 EUR

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