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Digitale Paranoia

Online bleiben, ohne den Verstand zu verlieren
Von Kalbitzer, JanGrossmann-Hensel, Katharina
  • Illustration: Grossmann-Hensel, Katharina
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • 2016. 208 Seiten mit 12 Illustrationen 205 mm
  • Kartoniert/Broschiert
  • Klappenbroschur
  • C.H. Beck Paperback
  • Titel-Nr.: 9783406697913
  • Beck
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
16,95 EUR

Das Internet ist allgegenwärtig. Kaum jemand kann sich ihm noch entziehen. Wie gefährlich ist es? Kapern Firmen und Geheimdienste unsere Privatsphäre? Zerstört das Internet unsere zeitlichen und räumlichen Strukturen, greift es sogar in unser Gehirn ein? Der Psychiater Jan Kalbitzer legt unser Online-Verhalten auf die Couch und erhebt einen Befund. Sein Fazit: Wir müssen darüber, wie wir in Zukunft leben und zusammenleben wollen, völlig neunachdenken. Eines ist klar: In der analogen Welt bleiben können wir nicht mehr, die Reise hat bereits begonnen. Auch deshalb müssen wir begründete Sorgen von irrationalen Ängsten trennen. Und wir müssen uns darin üben, beide Seiten der Medaille zu sehen. An dem von ihm begründeten Zentrum für Internet und seelische Gesundheit untersucht Jan Kalbitzer die Auswirkungen des Internets auf unsere Psyche und befragt Gesunde wie Patienten zu den Auswirkungen dieser Technologie auf ihr Leben - was ihnen Probleme bereitet, abergenauso, was ihnen hilft. Das Buch enthält zahlreiche Fallbeispiele und Verhaltensexperimente, die die Leser selbst ausprobieren können. Sie helfen, unser Verhältnis zum Internet zu überprüfen, verloren geglaubte analoge Fähigkeiten zu reaktivieren und Ressourcen des Internets auf gesunde Weise zu nutzen.

Autorenportrait:
Katharina Grossmann-Hensel, 1973 in Mülheim a.d.Ruhr geboren studierte u.a. in Hamburg Illustration. Sie hat drei Jahre in Paris gelebt und dort auch ihr erstes Bilderbuch veröffentlicht. Seit 1999 illustriert sie Kinderbücher und arbeitet für Magazine. Sie lebt mit Mann und Sohn in Berlin.

Inhaltsverzeichnis:
1. Wie das Internet mein Leben verändert hat 2. Das langsame Erwachen 3. Online - wo ist das? Experiment 1: Was ist anders an der Zeit im Internet? Experiment 2: Wiedereinführung räumlicher Grenzen Experiment 3: Kulturbotschafter im Internet Experiment 4: Ihr digitales Alter Ego 4. Klug handeln in einer unbekannten Welt Experiment 5: Folgen Sie Ihren Kindern Experiment 6: Finden Sie Flow im Internet Experiment 7: Das Kathrin-Passig- Experiment 5. Digitale Paranoia - und wie man mit ihr umgeht Experiment 8: Therapie der digitalen Paranoia Experiment 9: Tun Sie etwas ... 6. Lassen Sie sich nicht verrückt machen Experiment 10: Machen Sie jemanden einen Tag lang glücklich und beobachten Sie sein Internetverhalten Experiment 11: Verortung in sozialen Beziehungen Experiment 12: Werden Sie Teil einer Gruppe, die das Internet der Zukunft gestaltet (oder gründen Sie eine) 7. Was wird aus uns werden? Anhang Zitierte Texte, Videos und wissenschaftliche Literatur

Rezension aus Psychologie Heute

Die Kontrolle wiedererlangen - Jan Kalbitzer schreibt unaufgeregt über Chancen und Risiken des Internets

Wenn ein Psychiater das Thema Internet aufgreift, sind düstere Geschichten zu erwarten – mit Internetsüchtigen, Verschwörungstheoretikern oder gemobbten Facebook-Nutzern als Hauptdarstellern. Wenn dessen Buch den reißerischen Titel Digitale Paranoia trägt, fürchtet man erst recht einseitige und undifferenzierte Einsichten in die digitale Welt. Nichts dergleichen findet man bei Jan Kalbitzer. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Berliner Charité und Leiter des „Zentrums für Internet und seelische Gesundheit“ stellt klar, dass er unsere alltäglichen Ängste von paranoiden Persönlichkeitsstörungen oder Psychosen unterscheidet. „Nicht das Internet ist das Problem, sondern der Mensch“, meint der Autor.

Anstatt dem Netz geheime Kräfte zuzuschreiben, die digitale Technik zu verteufeln oder zu verherrlichen, sollten wir unseren Umgang damit besser verstehen – und somit ein Gefühl der Kontrolle wiedererlangen. Mit einschlägigen Beispielen aus seiner Sprechstunde, aber auch aus privaten Gesprächen und Erfahrungen, beschreibt Kalbitzer, was das Internet mit unserer Seele macht. Unser Zeit- und Raumgefühl wird beim Surfen verändert. Wir befriedigen dabei sehr aktuelle und ursprüngliche Bedürfnisse: Ohne Druck können wir im Internet etwas tun oder lassen, auf beliebten Seiten „rumhängen“, Kontaktanfragen beantworten oder ablehnen und mit Menschen unabhängig von ihrem Standort kommunizieren. Mit der Lizenz zur Selbstinszenierung oder zum freien Herumpöbeln in sozialen Netzwerken sind wir von den üblichen Verhaltensregeln der realen Welt befreit. Genau diese Freiheit kann aber auch großes Unbehagen hervorrufen, argumentiert Kalbitzer. Wer stundenlang surft, bekommt irgendwann das Gefühl, nichts Richtiges zu tun oder sich nicht mehr konzentrieren zu können.

In einer Fallgeschichte ist es die ständige berufliche Erreichbarkeit von Gustav D. – und der Eindruck, sich nie zurückziehen zu können –, die ihn krank macht. Auch Shitstorms, extremistische Propaganda oder fragwürdige Gruppendynamik gehören, so der Psychiater, zur „anderen Seite der Medaille“. Anstatt alle Geräte auszuschalten, empfiehlt der Arzt Mäßigung und eine gute Portion Ehrlichkeit mit sich selbst. Eltern, die sich regelmäßig über das „Daddeln“ ihrer Kinder beklagen, sollten sich etwa fragen, ob sie wirklich bereit sind, mehr Zeit mit ihren Teenagern zu verbringen – und ihnen attraktive Alternativen anbieten. Konkrete Lösungen für eine gute Balance zwischen dem Leben on- und offline findet der Leser im Buch zur Genüge. Kalbitzer schlägt sogenannte „Experimente“ vor, die bisweilen aber wenig praktikabel scheinen, andere Anregungen sind hingegen originell. Vielversprechend scheint zum Beispiel, das Spielen und das Arbeiten jeweils einem Gerät zuzuordnen oder sich innerhalb der Familie regelmäßig über die besuchten Seiten auszutauschen.

Alles in allem gelingt dem Psychiater, die Chancen und Risiken des Internets für unsere Psyche realitätsnah nachzuzeichnen, ohne dabei belehrend zu wirken. Das spricht für seine Kompetenz als Therapeut und zeugt von einer unaufgeregten, subtilen Herangehensweise an das Thema, die auf dem Buchmarkt selten ist.

- Von Claire-Lise Tull

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