Buchtipps


Geschenke-Tipps für Sie ausgewählt

Für Sie ausgewählt

Hier finden Sie viele schöne Geschenk-Ideen

Geburtstagskalender

Geburtstagskalender

Nie mehr die Geburtstage unserer Liebsten vergessen! Einfach die Namen und Geburtstage in die 30 Kärtchen eintragen, ein passendes Bild einkleben und chronologisch auf den Bleistif...  mehr
Gedichtband. Neue Verse in frischem Gewand

Gedichtband. Neue Verse in frischem Gewand

5 Gedichte von Klassikern auf der Rolle, gedruckt auf fünf farbigen Geschenkbändern. Bandlänge: 2 m Warum statt Blumen nicht mal Goethe oder Gernhardt bemühen? Die neuen Gedichtbänder machen's möglich: Geschenkbänder aus Taft in ansprechenden Farben, bedruckt mit V...  mehr

Unsere Ernährungsbiografie

Wer sie kennt, lebt gesünder
Von Biesalski, Hans K.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • 2017. 256 Seiten mit einigen Abbildungen 230 mm
  • Gebunden
  • Titel-Nr.: 9783813507645
  • Knaus
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
19,99 EUR
Cover

Das neue Wissen über gesunde Ernährung, verborgenen Hunger und sinnlose Diäten

Um Ernährung kommen wir nicht herum, sie begleitet uns das ganze Leben - wir haben tatsächlich eine Ernährungsbiografie - auch wenn uns das nur selten bewusst ist. Je nach Alter favorisieren wir einen bestimmten Lebensstil und probieren immer wieder neue Ernährungsformen oder Diäten aus. Dabei kann es zu folgenschweren Mangelerscheinungen kommen, die uns dick und krank machen. Endlich ein Buch, das die Vor- und Nachteile der wichtigsten Diäten und Ernährungsratschläge umfassend analysiert. Hans Konrad Biesalski, der renommierte Ernährungsmediziner, erklärt, wie wir unsere Ernährungsbiografie so gestalten, dass wir gesund bleiben.

Autorenportrait:
Hans K. Biesalski, geb. in Marburg an der Lahn, ist Lehrstuhlinhaber und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft, und stellvertretender Direktor des Food Security Centers der Universität Hohenheim. Er ist Mitglied der Expertengruppe des Global Food Security Boards (WHO/FAO) und zudem Sprecher für die Kommission Ernährung und Krebs der Deutschen Gesellschaft für Hämatologische Onkologie und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der U.S Pharmacopeia.

Rezension aus Psychologie Heute

Warum essen wir, was wir essen?
Eine Gastrojournalistin, eine Kulturhistorikerin und ein Ernährungsmediziner beschäftigen sich mit unserem Essverhalten

„Essen ist eine Vitalfunktion, die – im Gegensatz etwa zum Atmen oder Schlafen – schon immer kulturell überformt ist“, so die Kulturwissenschaftlerin Christine Ott. Sie untersucht Essgewohnheiten und -vorlieben anhand von Filmen und literarischen Texten und analysiert Konzepte vom Homo edens, dem essenden Menschen, wie sie von der Ernährungswissenschaft, der Psychoanalyse, Soziologie und Ethnologie vorgelegt wurden. Dabei zeigt sie, dass die Forschungsrichtungen kontrovers über Essen und Ernährungsfragen diskutieren. Psychologen und Psychoanalytiker, so die Autorin, werfen den Medizinern oft vor, den Essenden ausschließlich als ein vernunftund disziplinfähiges Subjekt zu betrachten.

„Die Psychoanalyse kann sich dabei auf Sigmund Freud berufen, der die ersten Esserfahrungen des Kindes als Basis für seine Identitätsentwicklung postuliert.“ Dem Freud-Schüler Karl Abraham zufolge bedeutet die Nahrungsverweigerung Hass und Ablehnung gegenüber der Mutter. Dagegen vertraten die Autoren der „Gender Studies“ der 1980er Jahre die These, dass das soziokulturelle Umfeld der wahre Auslöser für essgestörtes Verhalten sei. Diese Tendenz zur Monokausalität sei fragwürdig. Als ein Beispiel für die Infragestellung unserer Essensmythen analysiert Ott den Ferrerzi-Film. Das große Fressen, der entlang vulgärer Sex- und Völlereipassagen die Wohlstandsgesellschaft vorführt. Eine der schönsten Speiseszenen der Weltliteratur verdankten wir Marcel Proust, der beschrieben habe, welch „unerhörtes Glücksgefühl“ ihm der Genuss eines Sahnetörtchens bescherte. Hierzulande wird Ott zufolge derzeit ein ungeheurer Gastrokult betrieben.

Ihre These: Wenn wir kein Fleisch essen und nur fair gehandelten Kaffee trinken, werde uns so das Gefühl vermittelt, eine unmittelbare Kontrolle auf unseren Körper auszuüben und direkten Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse zu erlangen. Auch wenn die klassen- und schichtspezifischen Ausprägungen unserer Esskultur unterbelichtet bleiben, so hat Christine Ott doch ein wichtiges und auch für Laien gut lesbares Buch über unsere Esskultur vorgelegt. Die britische Gastrojournalistin und Foodhistorikerin Bee Wilson behauptet, dass wir unser Essverhalten steuern können. Sie untersucht unsere Vorlieben und Abneigungen bei bestimmten Speisen, fragt nach der Bedeutung von Kindheitserinnerungen und frühen Essprägungen und vergleicht das Essverhalten einzelner Nationen. Sobald wir die Tatsache akzeptierten, dass wir unser Essverhalten erlernen, „erkennen wir, dass die Herausforderung nicht etwa in der Verarbeitung von Informationen, sondern in dem Erwerb neuer Essgewohnheiten besteht“.

Dabei leugnet sie nicht die Macht der Erinnerung, die unser Essverhalten bestimme, aber sie behauptet, dass es möglich ist, kindliche Prägungen abzustellen. Es scheine ein Zeitfenster in der menschlichen Entwicklung zu geben, in dem Kinder stark auf unterschiedliche Geschmacksrichtungen reagierten. „Als man sieben Monate alten deutschen Kleinkindern im Zuge einer Studie den Gemüsebrei vorsetzte, den sie ganz besonders verabscheuten – Spinat oder grüne Bohnen –, benötigte es nur sieben Versuche, bis sie ihre Abneigung überwanden und das neue Püree ebenso mochten wie ihren ehemaligen Lieblingsbrei aus Karotten.“ Wie es gelingen soll, das Essverhalten der Erwachsenen umzupolen, das kann uns die Autorin nicht schlüssig erklären, es sei denn, man nimmt ihren Bericht über das Essverhalten der Japaner als Hinweis. Dort haben nur 3,3 Prozent der Bevölkerung zu viel auf den Rippen, wohingegen 33,9 Prozent der Amerikaner übergewichtig sind. 2008 sei dort ein Gesetz erlassen worden, „dass Unternehmen mit einer Geldstrafe belegt werden können, wenn zu viele Mitarbeiter einen gewissen Taillenumfang überschreiten“.

Dem Buch von Wilson fehlt der rote Faden, und wie wir das Essen lernen, wird leider nicht deutlich. Dass in einem Nachwort 30 Tricks und Verhaltenstipps angefügt werden, die den Weg zum Idealgewicht ebnen könnten, zeigt, dass entweder das Buchlektorat oder die Autorin selbst diesen Mangel erkannt haben. Das Buch des Ernährungsmediziners Hans Konrad Biesalski zielt dagegen konkret auf das Verständnis unserer Ernährungsgewohnheiten. Gestrafft und nachvollziehbar referiert er wissenschaftliche Erkenntnisse, die unsere Ernährung, die genetische Ausstattung und unseren Lebensstil betreffen. Wir erfahren, was unsere Vorfahren uns vererbt haben, was Hungermacher und Appetitbremsen sind und welche Rolle das Gehirn, die Hormone, aber auch die Nährstoffe spielen. Der Autor ist ein Mythenzertrümmerer, widerlegt auch Legenden der eigenen Zunft, wenn er etwa behauptet, dass Schlanke nicht länger leben als Übergewichtige und genauso häufig von Stoffwechselkrankheiten betroffen sind. Er ist der Meinung, dass wir unser Essverhalten ändern können, wenn wir unsere „Ernährungsbiografie“ besser verstünden und somit auch beeinflussen könnten.

Natürlich hätten wir eine uralte genetische Grundausstattung, die auch heute noch wirksam sei. Wäre unser Genom jedoch völlig unflexibel, so wären wir längst ausgestorben. Bevor wir aber mit Korrekturen an unserer Ernährung und dem Lebensstil beginnen, sollten wir uns fragen, ob das dringlich ist und nicht Falschinformationen oder fragwürdigen Schönheitsidealen geschuldet ist. Abnehmen im Alter zum Beispiel sei sehr fragwürdig, erhöhe bei moderat Übergewichtigen sogar das Sterblichkeitsrisiko, wie großangelegte Studien über lange Zeiträume zeigten. Warum essen wir, was wir essen? „Weil Essen für den Menschen das zentrale Mittel der Selbstvergewisserung ist“, sagt die Kulturwissenschaftlerin. Kann man essen lernen? „Ja“, meint die Gastrojournalistin, „wir können unsere Essgewohnheiten ändern, Essen ist kein Schicksal.“ Und der Ernährungsmediziner fügt hinzu: vorausgesetzt, dass wir unsere „Ernährungsbiografie verstehen lernen“.

- Von CHRISTINE WEBER-HERFORT

Von diesem Autor haben wir noch folgendes im Programm:

Biesalski, Hans K. : Hidden Hunger

Hidden Hunger is an increasing problem even in developed countries, whose potential negative consequences on long-term health are often overlooked and underestimated. Chronic malnutrition is at the core of the global hunger challenge facing science, politics, and economics. In plain language and with moving examples, Hans K. Biesalski describes how hidden hunger affects human health long before malnutrition becomes obvious. Worldwide, over one third of deaths among children under 5 years of age is associated with malnutrition. As poverty is the main reason for hidden hunger, addressing this dire challenge requires long-term policies. Land grabbing and climate change seriously counteract a lot of efforts to overcome hidden hunger. This book is a highly impressive call to action. Investment in agriculture and in particular in small-scale farmers to improve subsistence farming are among the approaches suggested to reach a sustainable solution.
The author is head of the department of biochemistry and nutrition and managing director of the Food Security Center at the University of Hohenheim, Germany. He is a member of numerous advisory and expert groups for the World Health Organization (WHO), the Food and Agriculture Organization (FAO) and the Global Forum on Food Security and Nutrition.
This book details how hidden hunger affects human health long before malnutrition becomes obvious. It examines scientific, political and economic contexts to the problem and advocates sustainable solutions by investments in agriculture and small-scale farming.Hunger - a baseline study of the current situation.- Hidden hunger.- Causes of hidden hunger.- Trapped on the hunger carousel - generation after generation.- Quality comes with a price tag - the deadly triangle of economics, hunger and child development.- Ways out of the hunger crisis - making food security secure.- Strategies to combat hidden hunger.

37,44 EUR

Weitere Titel aus » Gesundheit und Ernährung:

Marchant, Jo ;  Niehaus, Monika : Heilung von innen

Wie Geist und Körper optimal zusammenwirken.

16,99 EUR
Janni, Wolfgang ;  Rexrodt von Fircks, Annette ;  Fircks, Annette Rexrodt von ;  Grün, Anselm ;  Baumann, Freerk T. ;  Beuth, Josef ;  Gerlach, Hans ;  Hauner, Hans ;  Lechtenbrink, Carmen : Im Mittelpunkt Leben

Einfühlsam, ganzheitlich, kompetent. Die von Brustkrebs betroffenen Frauen sehnen das Ende der Chemo- und Strahlenbehandlung herbei und freuen sich darauf, in ein normales Leben zurückzukehren. Wenn es soweit ist, fühlen sie sich jedoch häufig unsicher und allein gelassen. Sieben hochkarätige Autoren, darunter namhafte Experten, haben es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Frauen vom Krankenhaus abzuholen und in ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu begleiten.

14,99 EUR
Lewitan, Louis ;  Schelling, Cornelia von ;  Nimmersgern, Stefan : Die Kunst, gelassen zu bleiben

Gestresst? Ist heute eigentlich jeder. Aber wie schafft man einen Ausgleich zur alltäglichen Dauerbelastung? Wie bleibt man in Extremsituationen gelassen? Dazu haben gerade Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit stehen, eine Menge zu sagen. Der Psychologe und Coach Louis Lewitan entlockt Prominenten ihre Methoden zur Stressbewältigung - ein reicher Fundus, aus dem jeder seine maßgeschneiderte Strategie entwickeln kann.

19,95 EUR
Lauterbach, Johannes : Slowtime!

Abschalten und loslassen mitten im stressigen Alltag? Entspannungspausen sind jederzeit und überall möglich: im Büro, zu Hause oder unterwegs.

10,00 EUR

Kunden, die diesen Titel kauften, haben auch folgende Titel gekauft:

Suche in 500.000 Titeln

alles Titel Autor
Detailsuche
Sie haben noch keine Titel in Ihrem Warenkorb.

Login für Stammkunden

eMail-Adresse:

Passwort:

Aboservice

Geschenk-, Jahres- oder Studentenabo: Sie wählen Ihr Abonnement - wir bieten interessante Prämien!
Zum Abo-Shop

Parse Time: 1.541s. © Kohlibri 2009