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Fragen Sie weder Arzt noch Apotheker

Warum Abwarten oft die beste Medizin ist
Von Schweitzer, RagnhildSchweitzer, Jan
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • 2017. 272 Seiten 215 mm
  • KiWi Paperback
  • Titel-Nr.: 9783462047677
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
14,99 EUR
Cover

Sind wir erkältet, schlucken wir ein Antibiotikum, bei einem Bandscheibenvorfall lassen wir uns operieren, und um Krebs fernzuhalten, gehen wir zur Vorsorge. Wir tun viel, um gesund zu werden oder zu bleiben, rennen in die Apotheke und zum Arzt. Wer will sich schon vorwerfen, etwas zu spät oder gar nicht unternommen zu haben? Es könnte ja helfen! Doch das ist ein Irrtum.

Viele Patienten bekommen Untersuchungen oder Behandlungen, die nicht nötig sind, die vielleicht sogar schaden. Viel hilft eben nicht immer viel. Die Autoren haben damit Erfahrungen gemacht: als Ärzte im Krankenhaus, wenn der Chefarzt mal wieder mehr tat als nötig; aber auch als Eltern, die ihren Sohn auf den Operationstisch brachten, weil sie es zu gut mit ihm meinten. Dabei muss man in vielen Fällen erst mal gar nichts tun - Abwarten ist oft die beste Medizin! Wissenschaftlich fundiert und mit vielen Fallgeschichten erklären die Autoren, dass es sich oft lohnt, gelassen zu bleiben - von A wie Arthrose bis Z wie Zahnreinigung. Ein Ratgeber, der einem mal nicht sagt, was man für seine Gesundheit tun muss, sondern was man lassen kann

Rezension:
Fragen Sie weder Arzt noch Apotheker ist kein blindes Ärztebashing, sondern eine fundierte und gut verständliche Auseinandersetzung mit dem ernsten Thema der Überversorgung mit Diagnostik und Operationen. Dr. Eckart v. Hirschhausen

Rezension aus Psychologie Heute

Nicht gleich zum Arzt
Wir tun viel, wenn es um unsere Gesundheit geht – wäre weniger manchmal mehr?

Wer krank ist, sollte zum Arzt gehen – so die gängige Meinung. Das Ärzteehepaar Ragnhild und Jan Schweitzer stellt genau diesen Automatismus infrage. Es befasst sich vor allem damit, was ein Mensch nicht tun sollte, wenn er sich unwohl oder gar krank fühlt. Denn in ihren Augen ist, so der Untertitel ihres Buches, „Abwarten oft die beste Medizin“. Sie kritisieren darin sehr zu Recht den übermäßigen Behandlungseifer, der insbesondere in Deutschland gang und gäbe ist: Das hierzulande viel zu oft arthroskopiert, geröngt und operiert wird, ist aus einer Fülle von Studien bekannt. Oft scheint dieser Drang, unbedingt etwas tun zu müssen, dem Motto des Kirchenvaters Lactantius zu gehorchen: „ut aliquid fiat“ – damit wenigstens irgendetwas passiert! „Die haben mich im Krankenhaus ja gleich an den Tropf gehängt“, berichtet die Patientin dann später ihrer Nachbarin mit Ehrfurcht in der Stimme und hält die möglicherweise gänzlich überflüssige Behandlungsmaßnahme gar noch für lebensrettend.

Demgegenüber warnen die Schweitzers mit guten und im Buch auch hinreichend erläuterten Gründen vor unnötigen Untersuchungen. Beispielhaft nennen sie etwa Arthroskopien bei Problemen mit dem Knie oder Magnetresonanztomografie- Untersuchungen bei Rückenschmerzen. Sie kritisieren vehement die sogenannten IGeL-Leistungen, die meist nur für das Einkommen des Arztes nützlich sind, und zeigen auf, dass hinter vielen vermeintlichen Unverträglichkeiten (etwa von Gluten oder Laktose) hauptsächlich das Profitinteresse der Lebensmittelkonzerne steckt, die an gluten- und laktosefreien Produkten große Summen verdienen. Etwas differenzierter hätte indes das Kapitel über Früherkennung und Vorsorge ausfallen können. Sicher ist etwa die routinemäßige Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) problematisch. Aber die Kapitelüberschrift „Wer nicht krank werden möchte, sollte nicht zur Vorsorge gehen“ ist allzu plakativ. Das Autorenduo schreibt ja auch selbst: „Es ist nicht ganz so einfach mit der Früherkennung von Brustkrebs. Natürlich kann eine Frau davon profitieren, es gibt genug persönliche Beispiele von Betroffenen, denen die Untersuchung das Leben gerettet hat. Nur statistisch gesehen ist es nicht so eindeutig, wie man meinen könnte. Und die Statistik ist nun mal das Einzige, an dem man sich objektiv orientieren kann. Die Erfolgs- oder auch Misserfolgsgeschichte einer einzelnen Frau hat nur wenig Aussagekraft.“ Das stimmt – aber in beide Richtungen! Und weil die Statistik über den Einzelfall nichts aussagt, wie ja von den Schweitzers selbst eingeräumt wird, kann die Vorsorge eben doch sinnvoll sein und durchaus gesund und nicht krank machen. Auch wenn bisweilen eine etwas differenziertere Argumentation wünschenswert gewesen wäre, ist das Buch des Ärzteehepaares empfehlenswert. Flüssig, bisweilen auch etwas f lapsig geschrieben, mahnt es mit guten Gründen dazu, sich nicht bei jedem Gesundheitsproblem sofort den Händen eines wirklichen oder vermeintlichen Experten auszuliefern. Nicht gleich zum Arzt Wir tun viel, wenn es um unsere Gesundheit geht – wäre weniger manchmal mehr?

- Von Till Bastian

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