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Wie Sie beim Altern ganz sicher scheitern

  • Erscheinungsjahr: 2017
  • 2017. 232 Seiten 22 cm
  • Gebunden
  • Titel-Nr.: 9783711001139
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
24,00 EUR

Altwerden bedeutet Gelassenheit, Weisheit und die Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Keineswegs muss es sich bei dieser Lebensphase um etwas Trauriges oder gar Angsteinflößendes handeln. Die Einstellung zum Alter macht den Unterschied - und die lässt sich durchaus ändern. Uwe Böschemeyer erklärt, wie jeder die wirklich schönen Seiten des Alters entdecken und schätzen lernen kann.

Autorenportrait:
Prof. Dr. Uwe Böschemeyer studierte bei Prof. Viktor Frankl in Wien Logotherapie und Existenzanalyse und wurde von ihm 1980 zur Lehre und Praxis autorisiert. 1982 gründete er mit Zustimmung Frankls in Hamburg das erste deutsche Institut für Logotherapie. 2000 erhielt Böschemeyer das ECP (Europäisches Zertifikat für Psychotherapie). 2006 wurde er zum Rektor der Europäischen Akademie für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung in Salzburg ernannt. Er leitet zugleich in Salzburg das Institut für Logotherapie und Existenzanalyse. 2007 wurde er in die österreichische Psychotherapeutenliste aufgenommen. 2012 und 2013 übernahm er eine Professur an der Viktor Frankl Hochschule Klagenfurt. Im Dezember 2013, kurz vor seinem 75. Geburtstag, beendete er diese Arbeit. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung und die Wertimagination. Uwe Böschemeyer ist Autor zahlreicher Bücher und war über 30 Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hamburger Abendblatts . Er war Gast zahlreicher Rundfunk und Fernsehsendungen. Seit 2012 lebt und arbeitet Uwe Böschemeyer in Salzburg.

Rezension aus Psychologie Heute

Entspannt altern?
Zwei Bücher zeigen uns, wie wir mit dem Alter und unserer Vergangenheit umgehen können

Für Arthur Schopenhauer steht fest: „Das Alter aber hat die Heiterkeit dessen, der eine lange getragene Fessel los ist und sich nun frei bewegt.“ Von daher, so der Philosoph weiter, sollten wir nicht darüber klagen, wenn die Frische der Jugend verwelkt ist. Doch das ist bekanntermaßen leichter gesagt als getan. Weswegen uns zwei Bücher darin einweisen wollen, wie wir das Alter mitsamt seinem großen Erinnerungsschatz in seiner ganzen Heiterkeit erleben können. Der Psychotherapeut Uwe Böschemeyer wählt dazu, wie schon sein Titel verrät, den Weg über den Kontrapunkt: Wie Sie beim Altern ganz sicher scheitern. Seine Ausgangsthese: „Bei jedem Übergang von einer Lebensstufe zur anderen ist das Loslassen von größter Wichtigkeit.“ Oder um es mit Schopenhauer zu sagen: Damit wir das Entfesseln im Alter genießen können, dürfen wir uns nicht dagegen wehren.

Und dann arbeitet sich Böschemeyer durch die einzelnen Hürden und Fallstricke, die uns immer wieder die fortgeschrittenen Lebensjahre verhageln. Der Schüler des bekannten Psychiaters und Resilienzforschers Viktor Frankl rät dazu, dass wir Krankheiten zwar nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber ihnen auch nicht mehr Bedeutung zugestehen sollten, als sie verdienen. So könnte man viele Beschwerden, wie der Autor anhand eines akuten Rückenproblems aus eigenem Erleben zu berichten weiß, durchaus besänftigen, indem man sich – etwa durch Spaß bringende Arbeit – von ihnen ablenkt. In Bezug auf schmerzhafte Erinnerungen an die Vergangenheit empfiehlt er die Strategie der Versöhnung. Denn: „Wenn ich mich mit meinem vergangenen Leben aussöhne, dann versöhne ich mich mit mir selbst.“ Wobei ein Teil der Versöhnung sei, die „Sehnsucht nach Frieden“ zuzulassen und sich zu vergegenwärtigen, „dass es Größeres gibt als Recht und Gerechtigkeit: nämlich Frieden, Güte, Liebe“.

Das sind große Worte. Wie überhaupt bei vielen von Böschemeyers Ratschlägen der Eindruck entsteht, dass er klingende und altbewährte Allgemeinplätze ausbreitet, die nicht wirklich neue Fakten und Erkenntnisse bringen. Was man aber beim Lesen des Buchs in jeder Zeile spürt: Da hat jemand seinen humorvollen Frieden mit dem Alter geschlossen. Böschemeyer selbst wird bald 80 Jahre alt, und er vermittelt den Eindruck, dass er dies als Gewinn und nicht als Verlust erlebt – und das allein verfehlt nicht seine pädagogische Wirkung auf den alternden Leser. Deutlich weniger Frieden spürt man hingegen in Gestern waren wir doch noch jung von Michael Jürgs, auch wenn das Buch den Untertitel trägt: „Eine Liebeserklärung an aufregende Zeiten.“ Denn der ehemalige Chefredakteur des Stern hat bereits in seiner gegen den aktuellen Sittenverfall gerichteten Schrift Seichtgebiete gezeigt, dass er sich auf bitterböse Polemik versteht.

Und das merkt man auch in seinem neuen Werk. Wie etwa wenn er von „analogen Maulhelden und digitalen Hohlköpfen spricht“, um die „sichtbare, hörbare, erkennbare Dummheit“ als konstante Größe zu brandmarken, die sich durch alle Zeiten von damals bis heute zieht. Ansonsten ist Jürgs vor allem darauf fokussiert, die Entwicklungen und Hauptprotagonisten seiner Jugendzeit gegen die der Gegenwart auszuspielen. So feiert er digitale Meinungsbildner wie Facebook und Twitter zwar einerseits als „Interkontinentalraketen gegen Zensur und Unterdrückung“, die man im Unterschied zur herkömmlichen Presse nicht ohne weiteres gleichschalten oder verbieten könne. Andererseits brandmarkt er sie auch als Transportvehikel „reaktionärer Rednecks“, die ihre Fake News nicht nur wegen des Internets rasend schnell über die Welt verbreiten könnten, sondern auch, „weil es keinen mehr interessiert, ob gepostete News falsch sind oder wahr, solange sie nur die gewünschte Wirkung erzielen“.

Dem Feminismus bescheinigt Jürgs, einen guten Job gemacht zu haben: „Der kleine Unterschied zeitigt keine großen Folgen mehr.“ Einerseits. Andererseits dominierten nach wie vor die Macho-Prolos: „Sie sind nicht an der Lösung von Rätseln interessiert, sondern an möglichst vielen Einsätzen als Rammelbock.“ In Bezug auf das Altern sei es, wie Jürgs zugesteht, sicherlich kein Nachteil, wenn Großmütter twittern, chatten und simsen, „als stünden sie noch mitten im Leben statt kurz vor dem Wechsel auf die ewige Domain“. Doch dem stehe wiederum gegenüber, „dass viele nicht einmal mehr off line am Leben teilnehmen können, weil ihre Rente kaum zum Überleben reicht“. Bei aller Wortgewalt und offensichtlicher Wut des Journalisten fragt man sich jedoch, worin eigentlich die Speerspitze seines Buches liegt. Will er uns zeigen, dass früher alles besser war? Oder eben doch nicht, weil einige Dinge sich eben niemals ändern? Erst am Ende wird klarer, worum es ihm geht: mit der eigenen Vergangenheit, „vergleichbar eines über die Jahre vollgestopften Kellers oder Dachbodens“, aufzuräumen. Und das könne man nur mit der entsprechenden Geisteshaltung bewältigen: „Mit Mut gegen Schwermut. Mit Gleichmut gegen Wehmut. Mit Gelassenheit gegen Weltschmerz.“ In solchen Zeilen ist es dann nicht mehr der zornige Journalist in Jürgs, der zu uns spricht. Sondern die Altersweisheit, die er sich in seinem fraglos spannenden Leben erworben hat. Es sind diese Augenblicke, die dem Leser in Erinnerung bleiben.

- Von JÖRG ZITTLAU

Von diesem Autor haben wir noch folgendes im Programm:

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