Buchtipps


Geschenke-Tipps für Sie ausgewählt

Für Sie ausgewählt

Hier finden Sie viele schöne Geschenk-Ideen

Klemmleiste

Klemmleiste

Die elegante Alternative zur Pinnwand Wohin mit schönen Postkarten, Eintrittskarten und Erinnerungen? Die Klemmleiste präsentiert alles auf stilvolle, schlichte Weise. Erh&au...  mehr
Insel Bücherei Bleistift-Set

Insel Bücherei Bleistift-Set

6 Bleistifte mit Zitaten »Schreiben heißt, sich selber lesen.« (Max Frisch) Passend zum Notizbuch gibt es jetzt auch eine Schachtel mit sechs Bleistiften im Design der Insel-Bücherei - ver...  mehr

Namen machen Leute

Wie Vornamen unser Leben beeinflussen
Von Rodríguez, Gabriele
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • 248 Seiten
  • Höhe: 22 cm
  • Titel-Nr.: 9783831204441
  • Komplett Media
  • lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
19,99 EUR

Finn ist lustig, Katharina ist erfolgreich, Emilia ist gut aussehend, Jan ist sportlich, und Kevin ist dumm. Namen wecken automatisch Assoziationen in uns, die wir mit einem Attribut verknüpfen - bewusst oder unbewusst. Das geht sogar so weit, dass Lehrer Kevin und Justin nicht nur weniger zutrauen als Alexander oder Maximilian, sie benoten sie mitunter auch schlechter. Und das bei gleicher Leistung. Aber woran liegt es, dass wir Menschen anhand ihres Namens beurteilen? Woher kommen die Ströme und Trends? Und mit welchen Namen machen Eltern auf keinen Fall etwas falsch? Namensforscherin Gabriele Rodríguez analysiert Herkunft und Entwicklung von Namen und gibt Tipps für Individualisten, die ihre eigenen Namen kreieren wollen.

Rezension aus Psychologie Heute

Von Badufried zu Kevin
Vornamen prägen unser Leben – „nomen est omen“

William Shakespeare und Johann Wolfgang Goethe lagen falsch: Namen sind nicht nur „Schall und Rauch“. Sie prägen unser Leben. So wählt etwa ein Arbeitgeber im Falle zweier identischer Lebensläufe lieber den Bewerber namens Alexander statt Kevin. Die Gründe dafür erläutert Gabriele Rodríguez von der Namenberatungsstelle an der Universität Leipzig. In ihrem Buch Namen machen Leute zeichnet die Fachfrau das Phänomen des „Kevinismus“ nach und erklärt, wie es mit dem Erfolg des Hollywoodstreifens Kevin – allein zu Haus (1990) begann. Stark vereinfacht, aber unterhaltsam skizziert die Verfasserin, wie der Vorname mit Vorurteilen und Stereotypen aufgeladen wurde. „Während die einen sich längst lustig machen über den Kevin und die Chantal, kommt das in den bildungsferneren Schichten zunächst gar nicht an“, schreibt die Autorin. „Sie haben wenig Kontakt mit denen, die sich über sie lustig machen, sie lesen nicht diese Zeitungen und sehen auch nicht deren Fernsehprogramm.“ Soziologisch orientiert sind auch andere Teile des Buches. Rodríguez hält fest, wie demografische Elemente die Namengebung eines Kindes beeinf lussen: „In meiner Beratungstätigkeit habe ich bemerkt, dass die Mütter sich oft mehr Gedanken über den zukünftigen Namen für das Kind machen. Auch das Alter der Eltern und der Bildungsstand haben Einf luss auf die Namengebung. Gebildete Eltern greifen eher zu traditionellen Vornamen. Junge Eltern geben eher neue und ausgefallene Vornamen.“ Doch in Namen machen Leute geht es nicht nur um die soziokulturelle Aufladung von Vornamen. Rodríguez bietet einen vielseitigen Zugang zur Onomastik (Namenforschung), indem sie auch die Geschichte der Namengebung nachzeichnet. So findet der Leser heraus, dass beliebte germanische Namen (wie Gangolf, Hartrud und Badufried) infolge der Christianisierung ihren Stellenwert verloren. Bei der Reise durch die Geschichte erfährt der Leser auch Überraschendes. Etwa dass Hans, ein vermeintlich urdeutscher Name, von Johann oder Johannes stammt. „Und das ist ein biblischer Name, der aus dem Hebräischen kommt“, informiert die Autorin. Detaillierte und unterhaltsame Antworten bietet die Autorin auch auf die Frage, wie sich die Namengebung in den letzten Jahren entwickelt hat: „Die Eltern wollen etwas Einzigartiges und Außergewöhnliches finden“, so die Expertin – fügt jedoch gleich hinzu: „Die Kinder aber, und das bedenken leider viele Eltern nicht, empfinden anders. Sie wollen sowohl im Kindergarten als auch in der Schule eigentlich so sein wie die anderen.“ Die Autorin erinnert eindringlich, dass das Wohl des Kindes erste Priorität haben sollte. Dieses sei das wichtigste Kriterium, wenn die Leipziger Namenberatungsstelle einen Namen genehmigen soll. Dadurch, dass die Autorin in ihrem Buch unzählige historische, soziologische und kulturelle Fakten sowie Beobachtungen vermischt, wirkt es bisweilen wie ein wahlloses Potpourri. Um das zu verhindern, wäre eine bessere Strukturierung hilfreich gewesen. Dennoch ist Rodríguez’ Buch lesenswerte Lektüre, die den Leser auf eine neue Weise mit seinem lebenslangen Begleiter in Berührung bringt. Von Badufried zu Kevin Vornamen prägen unser Leben – „nomen est omen“

- Von ANNA GIELAS

Weitere Titel aus » 2018/01: Das erlaube ich mir!:

Psychologie Heute 2018/01: Das erlaube ich mir!

Das erlaube ich mir!

Die eigenen Wünsche ernst nehmen und endlich selbstbestimmt leben

7,50 EUR
Barnow, Sven : Psychologie der Fotografie: Kopf oder Bauch?

In diesem Buch geht es um die Kunst, Menschen zu fotografieren: authentisch, unverstellt, ohne Pose. Dafür ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Fotograf und Modell nötig. Elementare
psychologische Kenntnisse können hierbei hilfreich sein. Der Psychologe und Fotograf Sven Barnow zeigt die Bedeutung von Intellekt und Emotion, also "Kopf und Bauch" für den Prozess des Fotografierens, gibt den Leser/innen Methoden an die Hand, fotografische Situationen der People-Fotografie besser zu meistern, zeigt ihnen Wege, die eigene Kreativität zu entwickeln, oder "Schaffenskrisen" zu überwinden. Der Text wird mit vielen Beispielen, Tipps und Übungen unterlegt. Außerdem kommen "Meister der Fotografie" zu diesen Themen in Interviews zu Wort und zeigen auch ihre Arbeiten.

22,90 EUR
Zimbardo, Philip G. ;  Karsten, Petersen, : Der Luzifer-Effekt

Was bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun? Wie können normale Bürger dazu verleitet werden, unmoralisch zu handeln? Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse, und wer läuft Gefahr, sie zu überschreiten?

Mit Der Luzifer-Effekt hat der renommierte amerikanische Sozialpsychologe Philip Zimbardo ein bedeutendes und brisantes Buch vorgelegt. Es schlägt den Bogen von den Details des weltberühmten Stanford Prison Experiment bis zu den grausamen Geschehnissen im Gefängnis von Abu Ghraib im Irak, und es offenbart verstörende Wahrheiten: über physische und psychische Gewalt, über Misshandlungen und Folter, über Kriegsverbrechen und Massenmorde - und über die Menschen, die sie ausführen, anordnen, ermöglichen oder zulassen. Zimbardos These: Nicht die Veranlagung bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der sie sich befinden oder in die man sie versetzt. Die Macht der Umstände schafft Täter und Opfer, und in oft diffusen Verantwortungsgeflechten verlieren moralische Maßstäbe allzu leicht ihr Fundament.

Bei aller Beklemmung, die die Lektüre dieser ungemein detailreichen Studie unweigerlich auslöst, öffnet das Buch aber auch ein Fenster der Hoffnung: So wie man Situationen schaffen kann, die Menschen zum Bösen verführen, so können auch Zivilcourage und heldenhaftes Verhalten durch geeignete Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Weichenstellungen gefördert werden. Der "Banalität des Bösen" setzt Zimbardo die "Banalität des Heldentums" entgegen.

Ein beeindruckendes Stück Forschung zur Natur des Bösen und zu den Systemen und Situationen, die es entfesseln. Observer

Eine Reise in Herz und Gehirn der Finsternis. Focus online

Ein notwendiges und wichtiges Buch. Gehirn und Geist

Ein fesselnder, gleichwohl erschreckender Blick auf unsere dunkle Seite ... Für alle, die sich fragen, wie Böses entsteht und bekämpft werden kann. Emotion

Pflichtlektüre nicht nur für Sozialwissenschaftler, sondern auch für Politiker, Entscheidungsträger und Erzieher. American Scientist
Was bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun? Wie können normale Menschen dazu verleitet werden, unmoralisch zu handeln? Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse, und wer läuft Gefahr, sie zu überschreiten?

Der renommierte Sozialpsychologe Philip Zimbardo erläutert in seinem neuen Buch Der Luzifer-Effekt , wie wir alle für die Verlockungen "der finsteren Seite" anfällig sind - und die unzähligen Gründe dafür.
Vorwort zur deutschen Ausgabe.- Vorwort zur amerikanischen Originalausgabe.- Danksagung . - 1. Die Psychologie des Bösen: Situationsbedingte Persönlichkeitsveränderungen.- 2. Sonntag: Verhaftungen aus heiterem Himmel.- 3. Sonntag: Die Demütigungsrituale können beginnen.- 4. Montag: Eine Revolte bricht aus.- 5. Dienstag: Zweifacher Ärger mit Besuchern und Rebellen.- 6. Mittwoch: Die Lage gerät außer Kontrolle.- 7. Die Macht der Bewährungskommission.- 8. Donnerstag: Konfrontationen mit der Realität.- 9. Freitag: Der Vorhang fällt, das Licht erlischt.- 10. Bedeutung und Botschaften des Stanford Prison Experiment: Die Alchemie von Persönlichkeitsveränderungen.- 11. Das Stanford Prison Experiment: Ethische Fragen und Folgestudien.- 12. Die Erforschung sozialer Dynamik: Macht, Konformität und Gehorsam.- 13. Die Erforschung sozialer Dynamik: Deindividuation, Entmenschlichung und das Böse durch Untätigkeit.- 14. Misshandlungen und Folter in Abu Ghraib: Erklärungen und Beteiligte.- 15. Das System wird angeklagt: Die Mittäterschaft der militärischen Führung.- 16. Widerstand gegen situative Einflüsse und Würdigung heroischen Verhaltens.- Anmerkungen.- Index.

16,99 EUR
Conen, Horst : Schenk dir selbst ein neues Leben

Einfühlsam und warmherzig regt Horst Conen dazu an, sich auf das Neue einzulassen und gibt Hinweise auf die kleinen wie auch großen Schritte, die das Leben einfach lebenswerter machen.

8,99 EUR
Von Game of Thrones bis The Walking Dead

TV-Serien sind in den letzten 15-20 Jahren zu einem besonders kreativen Feld für Schauspieler, Regisseure und Autoren geworden. Steigende Budgets und die streckenweise euphorische Resonanz beim Publikum und in den Feuilletons führen dazu, dass sich die traditionelle Form des Geschichtenerzählens vom Kinofilm zu TV-Serien hin verlagert hat.

37,99 EUR
Gabriele Eßing : Praxis der Neuropsychotherapie

"Praxis der Neuropsychotherapie" verknüpft die Ergebnisse der modernen Hirnforschung mit den Erkenntnissen der Psychotherapie.

21,00 EUR

Kunden, die diesen Titel kauften, haben auch folgende Titel gekauft:

Psychologie Heute 2018/01: Das erlaube ich mir!

Das erlaube ich mir!

Die eigenen Wünsche ernst nehmen und endlich selbstbestimmt leben

7,50 EUR
Rewrite your life

Was beschäftigt mich? Wie kann ich mich authentisch ausdrücken? Welche Themen aus der Vergangenheit holen mich immer wieder ein? Schreiben ist ein machtvolles Werkzeug, um sich mit dem eigenen Selbstbild auseinanderzusetzen, sich spielerisch zu erfahren und die eigene Stimme in die Welt zu tragen. Tatijana Milovic stellt zahlreiche praktische Übungen vor, um selbst erlebte Geschichten mit Tiefgang und Wortwitz zu erzählen. Gleichzeitig lernen wir, sie auf Basis psychologischer Methoden wie dem Reframing neu zu interpretieren und um heilsame Perspektiven zu erweitern. Wenn wir uns auf diesen Prozess einlassen, können wir intuitiv die eigenen Ressourcen zur Selbstheilung erschließen - und im Schreiben das eigene Sein entdecken.

14,00 EUR

Suche in 500.000 Titeln

alles Titel Autor
Detailsuche
Sie haben noch keine Titel in Ihrem Warenkorb.

Login für Stammkunden

eMail-Adresse:

Passwort:

Aboservice

Geschenk-, Jahres- oder Studentenabo: Sie wählen Ihr Abonnement - wir bieten interessante Prämien!
Zum Abo-Shop

Parse Time: 1.056s. © Kohlibri 2009